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Coden, was das Zeug hält

Firmennews vom 05.06.2019

Der Hackathon im Mai 2019 am wbk Institut für Produktionstechnik des KIT widmete sich Themen rund um das Internet of Things. Studierende aller Fachrichtungen hatten 32 Stunden Zeit, um smarte Lösungen in den Bereichen Kommissionierung, Logistik und Automatisierung zu entwickeln und in einem Business-Case zu zeigen. Die artiso solutions GmbH unterstützte diese Veranstaltung als Sponsor, war Mitglied der Jury und stand bei Fragen zur technischen Umsetzung mit Rat und Tat zur Verfügung.

„Cool, was da in dieser kurzen Zeit an Ideen herausgekommen ist“, das war die einhellige Meinung von Matthias Rink und Cédric Tissot der artiso solutions GmbH nach den 32 Stunden des Hackathon am KIT in Karlsruhe. „Der Aufwand in der Vorbereitung, das finanzielle Engagement und unsere Präsenz vor Ort haben sich auf jeden Fall gelohnt“, schiebt Matthias Rink, federführend im Bereich Open Innovation der artiso, nach. Was nun bewegt ein Unternehmen, sich fern vom täglichen Business bei einer solchen Veranstaltung zu engagieren? „Ganz einfach“, sagt Rink „wir leben von Ideen, vom Impuls, bei einer Aufgabenstellung einfach mal zu machen und uns von der Dynamik des Augenblicks inspirieren zu lassen“. Als Entwicklungspartner von Kardex Remstar, Anbieter von automatisierten Lager- und Bereitstellungssystemen, die dem wbk für deren Lernfabrik ein komplettes Bereitstellungsmodul überlassen haben, lag es daher nahe, in diesem Umfeld auf Spurensuche zu gehen.

Neben den vielfältigen Lösungsansätzen - vom navigationsfähigen Handschuh mit Kraftsensoren zur Kompressionsdruckmessung bis zur Programmierung von RFID Chips zum Inhaltsabgleich an Behältern - wurde Einiges an Hirnschmalz aufgebracht, um die Jury von den jeweils erarbeiteten Ideen zu überzeugen. Den mit 2.500 Euro dotierten 1. Preis hat letztendlich die Idee zur automatisierten Größenanpassung der Verpackung an einen Artikel gewonnen. Das Team bestach bei seiner Lösung nicht nur mit der technischen Umsetzung der Anforderung, sondern auch durch eine pfiffige Präsentationsidee. Auch diese spielte bei der Bewertung eine Rolle. Daher wurde für die Teams auch ein Präsentationsworkshop angeboten, bei dem sich jeweils ein Teamvertreter von Verkaufsprofis Tipps dazu einholen konnte, wie sich Ideen möglichst begeisternd an den Mann und die Frau bringen lassen.

Vom dritten Preis waren vor allem die Vertreter von Kardex und der artiso begeistert. Das Team präsentierte eine über eine Smartwatch gesteuerte Bewegungskontrolle für das Picken von Artikeln aus Behältern einer simulierten Kommissionierungsmaschine. Dabei wurde über einen Vibrationsalarm signalisiert, wenn die Hand nicht zum korrekten Behälter des zu pickenden Artikels geführt wurde. Damit solche Ideen überhaupt durchgeführt werden können, müssen die entsprechenden Schnittstellen zur Verfügung stehen. In diesem Bereich war auch artiso für Kardex tätig. Die Digitalisierungspartner aus Blaustein entwickelten mehrere Schnittstellen für den Megamat RS 350 und damit die Voraussetzung für eine Industrie 4.0-Vernetzung.

„Damit können nun alle für die Verarbeitung notwendigen Devices von der Smartwatch bis zu MR-Brille interkommunikativ eingebunden werden. Bisher war eine solche Einbindung nur voneinander losgelöst möglich“, sagt Cédric Tissot. Kardex sieht darin den Vorteil, dass durch fehlerminimierendes Picken die Bereitstellungszeiten bei der Kommissionierung erheblich verkürzt und damit Produktionskosten reduziert werden können. Deshalb will das Unternehmen diesen Lösungsansatz zusammen mit den Entwicklerteams der artiso auch weiterverfolgen.

„Von solchen Veranstaltungen profitieren wir in mehrfacher Hinsicht“, sind sich Matthias Rink und Cédric Tissot einig „ denn wir können bereits im Vorfeld die mit Kardex gewonnenen Erfahrungen in ein Aufgabenprofil einbringen und anschließend auch mit einer entsprechenden Expertise begleiten. Der Lösungsansatz ist wiederum eine Herausforderung für uns, an den neu gewonnenen Ideen weiterzuarbeiten.“

Neben viel Hirnschmalz und wenig Schlaf war die Veranstaltung geprägt durch eine exzellente Organisation, gutes Essen, eine super Stimmung und viel Pioniergeist. „Den Spirit des Augenblicks zu erleben, lohnt sich“, daran lassen Rink und Tissot entsprechend auch keinen Zweifel - und denken bereits daran, wie der Prozess eines Hackathon womöglich auch in die eigene agile Entwicklungsarbeit mit einfließen kann.

Nähere Informationen zur artiso solutions GmbH stehen im Internet unter www.artiso.com zur Verfügung.

artiso solutions GmbH – Your Agile Company

Vom Hackathon am KIT in Karlsruhe und warum sich ein unternehmerisches Engagement im studentischen Umfeld lohnt.

Branche IT und Mobile Communication
Mitarbeiter20 – 100
gegründet1991
Firmenprofil