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Mehr Wissen wissen | Nr. 65

Pressemitteilung vom 15.11.2022

Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, wie Zahnersatz – z. B. eine Krone – entsteht? Der Ersatz-Zahn wird nicht mit einem kleinen Bohrer aus einem Keramikblock oder Goldklumpen herausgefräst, sondern entsteht in einem Brennofen – oder in einem Brenn- und Pressofen. Solche Öfen stellt – unter anderem – die in Ulm ansässige Firma Zubler her.

Immer häufiger kommen Lithiumdisilikat-Keramiken im Dentallabor zur Anwendung bei der Herstellung von Zahnersatz. Dieser Werkstoff zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit aus und kann auch im Pressverfahren, ähnlich dem der klassischen Keramikpresstechnik, verarbeitet werden. Dabei zeigen sich erhebliche qualitative Unterschiede im Ergebnis, was aus einer Sensibilität von Lithiumdisilikat u. a. gegen hohe Temperaturen und der Verweildauer im Ofen resultiert. Der Brenn- und Pressofen ADVANCED PRESS der Firma Zubler wurde im Jahr 2010 patentiert und enthält eine völlig neue Programmführung im Pressverfahren von Dentalkeramiken. Basierend auf der mathematischen Berechnung des thermischen Verhaltens der am Presszyklus beteiligten Werkstoffe ergibt sich eine Vorwärmkurve, die bisher von keinem Pressofen für Dentalkeramik ausgeführt werden kann. Dank einer homogenen Temperaturverteilung vom Thermofühler des Pressofens bis in das Innere der Muffel (hitzebeständiger Einsatz, zumeist aus Schamott) herrscht eine maximale Temperaturdifferenz von 4°C.

Damit erreicht man, dass alle Objekte, unabhängig von deren Position in der Muffel, im idealen Presstemperaturbereich für Lithiumdisilikat und bei extrem kurzer Presszeit gepresst werden. Das Ergebnis sind glatte, homogene Oberflächen sowie eine enorme Zeitersparnis beim Ausarbeiten und Fertigstellen.

Seit 1978 ist Zubler im Bereich der Dentalgerätetechnik auf dem internationalen Markt tätig
und hat es geschafft, zu den Marktführern in der Branche zu gehören. Die Umstrukturierungen
im Dentalbereich mit dem immer wichtiger werdenden unmittelbaren Kontakt zum Kunden
gaben 1993 den Ausschlag, die direkte Marktnähe aktiv mit einem eigenen Markennamen zu
suchen, mit dem der Kunde das umfassende Produkt- und Serviceprogramm identifiziert. So

wurde der Firmenname zum Markennamen.

Eigene Entwicklung und Fertigung von Elektronik und Mechanik ermöglichen die Herstellung
innovativer, maßgeschneiderter Geräte aus einer Hand. Im internen Anwendungslabor entstehen neue Ideen und Technologien für Hilfsmittel und Werkstoffe. Heute beträgt der den-
taltechnische Anteil 85%, die industrielle Fertigung 15% der gesamten Herstellung. Daraus entstehen wertvolle Ideen und Anregungen – zum einen durch den Kontakt zum Dentalmarkt,
zum anderen über die Arbeit in der Industrie. Im Bereich Absaugung im Dentallabor sowie bei
Keramiköfen für Zahnkeramik hat sich die Firma Zubler inzwischen weltweit etabliert und sich
vor allem in den USA einen Namen gemacht.


www.zubler.de

Stadtentwicklungsverband Ulm/Neu-Ulm

Wie kann man hervorragend die Zähne zusammenpressen?

Branche Organisationen und Institutionen
gegründet2000
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